Wer vor Ort Altgold verkaufen möchte, hat zwei Möglichkeiten: das erste Angebot annehmen oder mit Gewicht, Punze und Tageskurs im Kopf verhandeln. Die Seite zum Goldankauf Mühldorf am Inn ist für alle geschrieben, die sich für die zweite Variante entscheiden. Rund 22.600 Menschen leben hier. Die Stadt liegt in Bayern und liegt am Inn.
Sie finden hier, wie der Ankaufspreis zustande kommt, welche Feingehalte es gibt, wie ein seriöser Ablauf aussieht und welche Fragen Sie vor jedem Abschluss stellen sollten. Die Prüfbank weiter unten rechnet den Feingoldgehalt Ihrer Stücke ohne Anmeldung.
Gold und Schmuck vor Ort
Mühldorf am Inn liegt im gleichnamigen Landkreis, am Fluss Inn, und gehört zu den Inn-Salzach-Städten, deren Stadtplatz von hohen, farbig gefassten Bürgerhäusern gesäumt wird. Jahrhundertelang war der Ort eine salzburgische Besitzung innerhalb Bayerns, die Verbindung zum Erzbistum Salzburg prägt Geschichte und Kirchenbild. Waldkraiburg ist 10 Kilometer entfernt, Traunreut 31, Landshut und Traunstein je 43, München als nächste Großstadt 71. Die Bahn macht Mühldorf zum Verkehrsknoten im Südosten Bayerns, und Pendler fahren in alle Richtungen. Wo Handel und Handwerk seit Jahrhunderten zu Hause sind, gibt es viele Nachlässe, in denen Ketten, Eheringe, Münzen und Uhren aufbewahrt werden. Wer in der Stadt Altgold verkaufen möchte, kann auf dem Stadtplatz und in den Nebenstraßen anfragen und in Waldkraiburg oder Landshut vergleichen. Bruchgold wird nach Gewicht und Feingehalt abgerechnet. Elektroschrott dagegen gehört nicht in den Altgoldhandel, denn die Spuren von Gold in Platinen lohnen den Aufwand für Privatleute nicht. Wer die Stücke vorher nach Material sortiert, spart Zeit beim Termin.
So entsteht der Ankaufspreis
Der Goldpreis schwankt von Tag zu Tag, manchmal von Stunde zu Stunde. Ein Angebot von gestern ist deshalb nicht automatisch heute noch gültig. Seriöse Ankäufer nennen den Kurs, auf den sie sich beziehen, und rechnen den Abschlag transparent vor.
Für den Verkauf bedeutet das: Nicht der Ort entscheidet über den Preis, sondern die Konditionen des Ankäufers. Mieten, Personal und Prüftechnik fließen in die Kalkulation ein, doch am Ende zählt nur, wie viel Prozent des Materialwerts bei Ihnen ankommen.
Welcher Stempel welchen Goldanteil bedeutet, zeigt die folgende Übersicht:
| Punze | Karat | Feingold | Typisch für |
|---|---|---|---|
| 333 | 8 Karat | 33,3 % | preiswerter Alltagsschmuck |
| 375 | 9 Karat | 37,5 % | Ringe und Schmuck aus Großbritannien |
| 585 | 14 Karat | 58,5 % | Trauringe, Ketten, Armbänder |
| 750 | 18 Karat | 75,0 % | hochwertiger Schmuck, Uhrengehäuse |
| 900 | 21,6 Karat | 90,0 % | ältere Umlaufmünzen aus Gold |
| 916 | 22 Karat | 91,6 % | Krügerrand, Sovereign, Schmuck aus Südasien |
| 986 | 23,6 Karat | 98,6 % | Dukaten aus Österreich |
| 999 | 24 Karat | 99,9 % | Goldbarren und moderne Anlagemünzen |
Feingehalt in Tausendstel, gerundet. Maßgeblich ist die Prüfung des Ankäufers.
Zahngold: klein, aber wertvoll
Goldkronen, Brücken und Inlays landen nach dem Zahnarztbesuch oft in einer Dose. Sie gehören den Patienten und dürfen verkauft werden. Dentallegierungen enthalten oft auch Platin, Palladium und Silber, die beim Ankauf mitbewertet werden sollten.
Keramikverblendungen und Zahnreste zählen nicht zum Metall und werden beim Wiegen abgezogen oder geschätzt. Gute Ankäufer lassen Zahngold analysieren, vor allem bei größeren Mengen. Fragen Sie vor Ort gezielt danach, ob Platin und Palladium vergütet werden.
Verkaufswege für Ihr Gold
Neben dem Ankauf im Laden gibt es den Versand an einen Online-Ankäufer. Bequem ist das, aber Sie geben das Gold aus der Hand. Achten Sie auf versicherten Versand, ein Angebot vor der Auszahlung und das Recht, Ihr Gold zurückzubekommen.
Der klassische Ankauf im Laden hat einen Vorteil: Sie sehen die Prüfung, können sofort nachfragen und entscheiden in Ruhe. Für größere Posten und Erbstücke ist das meist der bessere Weg.
Schritt für Schritt zum fairen Angebot
Ein seriöser Termin folgt fast immer demselben Muster, hier wie anderswo:
- Vorbereiten: Stücke nach Punzen sortieren, Gewicht notieren, Ausweis einpacken.
- Prüfen: Feingehalt und Echtheit werden offen am Tisch bestimmt, nicht im Hinterzimmer.
- Waage: Auf einer geeichten Waage, deren Anzeige Sie sehen können, getrennt nach Feingehalt.
- Rechnung: Der Ankäufer nennt Tageskurs, Ankaufsquote und Summe, schriftlich und nachvollziehbar.
- Auszahlung: Erst wenn Sie zustimmen, folgen Ankaufsbeleg, Ausweiskontrolle und Auszahlung bar oder per Überweisung.
Bruchgold verkaufen: der Weg zum Erlös
Zahnersatz, Bruchstücke und lose Glieder sammeln sich in vielen Haushalten an. Wer Bruchgold verkaufen will, muss nicht auf eine große Menge warten: Entscheidend ist der Tageskurs, nicht die Menge. Allerdings rechnen sich Fahrten zu mehreren Ankäufern eher bei einem größeren Bestand.
Für Verkäufer aus der Region heißt das: Bruchgold sortieren, Gewicht notieren, zwei Angebote einholen. Für eine erste Einschätzung genügt eine Briefwaage, die Prüfbank weiter unten rechnet daraus den Feingoldgehalt.
Altgold verkaufen: Schmuck, Ringe und Ketten
Oft unterschätzt wird, wie unterschiedlich Altschmuck legiert ist. Ein schwerer Ring aus 333er Gold kann weniger wert sein als ein leichter Ring aus 750er Gold. Entscheidend ist der Feingoldanteil, nicht das Gewicht des Stücks allein.
Edelsteine, Perlen und Verschlüsse aus unedlem Metall werden beim Wiegen abgezogen. Kleine Brillanten werden beim Ankauf nach Gewicht oft gar nicht vergütet; größere Steine sollten Sie vorher fassen lassen oder getrennt bewerten lassen. So bekommen Sie für Metall und Steine jeweils, was sie wert sind.
Rechtliches zum Goldverkauf
Ein Ausweis gehört zu jedem Goldverkauf, vor Ort wie überall. Das Geldwäschegesetz verpflichtet Händler, bei Bargeschäften mit Edelmetallen ab 2.000 Euro die Identität festzustellen, und seriöse Ankäufer tun das meist bei jedem Ankauf.
Wer Gold länger als ein Jahr besessen hat, verkauft es als Privatperson steuerfrei. Innerhalb eines Jahres gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro für private Veräußerungsgewinne. Für Sonderfälle ist eine Steuerberatung zuständig, vor allem bei großen Beständen.
Die Vorbereitung entscheidet
Zehn Minuten Vorbereitung bringen beim Verkauf oft mehr als jede Verhandlung:
- Personalausweis oder Reisepass einpacken.
- Mit der Prüfbank den Feingoldgehalt ausrechnen.
- Zertifikate, Rechnungen und Etuis heraussuchen.
- Den Tageskurs am Morgen des Termins nachsehen.
- Gewicht je Gruppe mit einer Küchen- oder Briefwaage notieren.
Wer Gewicht, Feingehalt und Kurs kennt, verhandelt entspannter und lässt sich nicht drängen.
Das Fazit
Ob ein paar Gramm Bruchgold oder eine Münzsammlung: Beim Goldverkauf lohnt sich jede Minute Vorbereitung. Mit Lupe, Waage und Tageskurs sind Sie jedem Ankäufer gewachsen.


